Die Kosten für die Arbeit eines VorsorgeAnwalts übernimmt oft Ihre Rechtsschutzversicherung. Nach der Zeitschrift Finanztest (Ausgabe 1/2015) enthalten mehr als die Hälfte der geprüften Rechtsschutzpakete auch Rechtsschutz für Vorsorgeberatungen – also insbesondere auch in Bezug auf Beratungen zu Vorsorgevollmacht, Patientenverfügung oder im Betreuungsverfahren.

Welche Rechtsschutzversicherung enthält Leistungen für Patientenverfügung und Vorsorgevollmacht

Folgende Anbieter übernehmen (mindestens teilweise) die Beratungskosten bei Vorsorgevollmacht und Patientenverfügung.

  • Privat-Rechtsschutz von ADVOCARD
  • Allrecht / Deurag (Tarif: Privat)
  • DAS (Tarif: Premium)
  • ARAG (Tarif: Aktiv Premium)
  • HDI / Roland (Tarif: Basis + RisikoPlus + Rundum Sorglos)
  • Bruderhilfe (Tarif: PBV Plus)
  • Deurag (Tarif: PBV + § 30 Privat)
  • DMB Rechtsschutz (Tarif: Prestige)
  • Huk 24 (Tarif: PBV Plus)
  • Huk-Coburg (Tarif: PBV Plus)
  • WGV (Tarif: PBV Optimal)

Viele Rechtsschutzversicherungen erstatten einmal jährlich bis zu 500 EUR bei einem Anwalt oder Notar Ihrer Wahl. Da Vorsorgedokumente hin und wieder auf Aktualität geprüft werden sollten, ist dies auch sehr sinnvoll.

Auch die Kosten für Betreuungsverfahren werden oft übernommen

Fast alle der oben genannten Rechtsschutzversicherungen zahlen auch die Anwaltskosten für die Wahrnehmung rechtlicher Interessen, wenn ein Betreuungsverfahren eingeleitet wird – teilweise sogar unbegrenzt.

Fazit: Prüfen Sie Ihre Rechtsschutzversicherung

Wer sich mit dem Gedanken einer Erstellung von Patientenverfügung oder Vorsorgevollmacht beschäftigt, sollte zuvor seinen Rechtsschutz-Tarif prüfen und sich die professionelle Beratung durch einen Anwalt oder Notar von der Rechtsschutzversicherung erstatten lassen.

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